H1X Auslaufende Betriebsstoffe


Verkehrsunfall
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Einsatzort Details

BAB 31, Lingen nach Süden, Km 142
Datum 18.07.2020
Alarmierungszeit 14:42 Uhr
Einsatzende 18:19 Uhr
Alarmierungsart Digitale Meldeempfänger
Einsatzleiter stv. GemBM Thomas Fangmeyer
Mannschaftsstärke 19
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Emsbüren
Autobahnpolizei
    Verkehrsunfall

    Einsatzbericht

    Am Samstagnachmittag wurden wir von der Polizei zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 31 in Fahrtrichtung Oberhausen gerufen. In den ersten Meldungen wurde die Unfallstelle zwischen den Ansschlussstellen Emsbüren und Schüttorf-Ost gemeldet.

    Der vorausfahrende Gemeindebrandmeister und der ELW 1 konnten im angegebenen Autobahnabschnitt jedoch keine Feststellungen treffen. Die nachrückenden Kräfte fuhren daraufhin an der Auffahrt Emsbüren in Richtung Emden auf die Autobahn. Die Unfallstelle konnte schließlich kurz vor der Abfahrt Emsbüren in Fahrtrichtung Süden lokalisiert werden. Die ausgerückten Kräfte fuhren auf dem Rastplatz Bergler Feld von der Autobahn herunter, wendeten und fuhren auf dem gegenüberliegenden Rastplatz wieder auf die Autobahn herauf. Da wir bereits ausgerückt waren, konnten wir den Einsatz für die Ortsfeuerwehr Lohne übernehmen, die primär in diesem Autobahnabschnitt zuständig ist.

    Es hatte sich aufgrund des Unfalls bereits ein kilometerweiter Rückstau gebildet, sodass die anrückenden Rettungsfahrzeuge zunächst durch eine Rettunggasse fahren mussten.

    Vor Ort war ein Wohnmobil - besetzt mit zwei Personen und einem auf einem Anhänger aufgeladenen Oldtimer - nach links von der Fahrbahn abgekommen und in die Leitplanke gefahren. Durch den Aufprall kam der Anhänger ins Schleudern und kippte letztlich um. Auch am Wohnwagen entstand erheblicher Sachstand. Die beteiligten Personen waren nicht verletzt. Aus dem verunfallten Fahrzeug liefen jedoch Betriebsstoffe aus.

    Wir stellten den Brandschutz sicher und nahmen die ausgelaufenen Betriebsstoffe mit Bindemittel auf. Abschließend halfen wir die herbeigerufenen Abschleppunternehmer bei der Bergung der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge.

    Die Autobahnpolizei hatte die Autonbahn bereits bei unserem Eintreffen vollständig gesperrt.

    Vor Ort waren wir mit vier Fahrzeugen, dem privaten PKW des Gemeindebrandmeisters sowie 19 Einsatzkräften.  Ebenso waren zwei Streifenwagen der Autobahnpolizei an der Einsatzstelle. (SB)

     

    sonstige Informationen

    Einsatzbilder