1887: Am 28. August trat der Verein zum ersten Male in rettender Tätigkeit beim Brande von Dalings Haus in Leschede. Die Feuerprobe wurde trefflich bestanden und Kleindalings Haus gerettet.


1888: Im Mai, am Tage vor der Einführung des sel. Pastors Schröder, war die Wehr tätig beim Löschen eines Schornsteinbrandes bei Kolon Lobbel, Berge, und im Sommer des gleichen Jahres des Hauses vom Uhrmacher H. Hölscher in Emsbüren.

 


1897 brannte die Scheune des Kötters Silies ab.


1899: Am 01. Juni griff die Feuerwehr erfolgreich ein, beim Dachbrande des Hauses von Dr. Lohmann in Emsbüren.


1900: Am 11. Januar brannte nachts das Wohnhaus des Briefboten B. Plagge. Die angestrengte Tätigkeit unserer Wehr beschränkte diesen äußerst gefährlichen Brand auf seinen Herd.


1902: Am 20. April wurde der Brand bei Kolon Voss, Leschede, gelöscht.


1905: Am 16. Januar ging Kolon Hienerings Haus, Leschede, in Flammen auf. Am 27. März Brand in Warborgs Schmiede in Helschen. Am 22. September Brand bei Kötter Silies in Berge. Am 25. Oktober Brand des Sagerschen Hauses in Emsbüren. Dieser äußerst gefährliche Brand wurde glücklich an weitere Ausdehnung gehindert.


 

1906: Am 13. September brannte die Scheune des Kötters Schoo, Berge.


1907: Am 15. August Brand bei Teupen, Im Hagen.


1908: Am 30. September Brand bei Wullkotte in Leschede.


1909: Am Vorabend von Hl. Dreikönigen brannte Pölings Scheune, die Feuerwehr rettete das Wohnhaus. Am 12. Januar Brand bei Hörtemöller, Hanwiesche.


1912: Am 25. April brach ein Brand in den Stallungen der Brennerei Kuipers aus. Unter Aufbietung aller Kräfte gelang es, diesen Brand auf seinen Herd zu beschränken. Im Mai desselben Jahres brannte das Wohnhaus des Kötters Krämer auf dem Diek.


1914: Am 09. Oktober wurde die Wehr zum Brande des Wohnhauses Rothkötter Leschede gerufen.


1916: Im dritten Kriegsjahr, als zahlreiche Feuerwehrleute zu den Fahnen geeilt waren, um die Grenzen des Vaterlandes zu verteidigen, brach in Emsbüren ein Großbrand aus. Am 10. August brannten die Wohnhäuser Möller, Rakel und Kamphues. Die alarmierte Feuerwehr war bald zur Stelle. Mutig traten Frauen und Mädchen der zu den Fahnen geeilten Feuerwehrleute an die Brandspritze. Mit vereinten Kräften gelang es, die Ausdehnung des Feuers zu verhindern und den Brand zu löschen. Doch schon am folgenden Tage, dem 11. August, ertönte wieder die Brandglocke. Dieses Mal brannte es im Hagen beim Wirt Andreas Plagge. Auch hier gelang es, den Brand auf seinen Herd zu beschränken.


1917: Am 16. November wurde die Feuerwehr zum Brande des Wohnhauses Beckmann in Elbergen gerufen.


1920: Am 27. Februar war ein Blitz in den Kirchturm von Plantlünne geschlagen und hatte die Spitze des Turmes entzündet. Den vereinten Kräften von Plantlünne und Bramsche wollte es nicht gelingen, den Brand zu löschen. Da wurde die Feuerwehr von Emsbüren zu Hilfe gerufen. Bald war die Wehr unter Führung ihres Hauptmannes Andreas Möller zur Stelle. Ein Bekämpfen des Feuers war nur von Innen des Turmes möglich. Es war schwer, an den Brandherd heranzukommen. Aber es gelang doch unter Aufbietung aller Kräfte und mutiges Vorgehen der Emsbürener Feuerwehr, wobei sich besonders Kamerad Wilhelm van Lengerich hervortat, wurde das Feuer zur großen Freude der Einwohner von Plantlünne gelöscht. Am 04. April, in der Osternacht, brannte das Haus des Bauern Fühner in Berge. Das das Haus noch mit einem Strohdach bedeckt war, konnte hier wenig gerettet werden. So musste sich die Feuerwehr auf den Schutz des Nachbargebäudes beschränken. Am 12. Mai war das Haus der Familie Schwegmann, Leschede, durch Blitzschlag in Brand geraten. Auch hier griff die Feuerwehr erfolgreich ein.


1921: 25. Juli Brand bei Schülting, Bernter Hörtel.14. Oktober Brand bei Holtel in Listrup.


1923: Am 10. August brannten auf dem Bahnhof Leschede mehrere Waggons Torf.


1924: Es gelang der Feuerwehr, das Wohnhaus Krämer, Diek, welches durch den Brand der in der Nähe liegenden Scheune sehr gefährdet war, zu retten.


 1926: Hlg. Dreikönige brach ein Zimmerbrand aus im Hotel Möller. Durch schnelles Eingreifen der Feuerwehr wurde der Brand im Keime erstickt. Am 21. September wurde die Feuerwehr nach Daling in Elbergen gerufen. Hier stand die Scheune in Flammen und das nahe Wohnhaus wurde sehr gefährdet. Innerhalb 25 Minuten war die Feuerwehr mit ihrer Pferdekutsche an der Brandstelle (8 Km). Mit vereinten Kräften der Einwohner von Elbergen gelang es, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Aus Dankbarkeit stiftete die Gemeinde Elbergen ein Fass Bier.


1929: Am 04. Februar wurde die Feuerwehr alarmiert und zum Brande des Hauses Hermann Pöling in Leschede gerufen. Am 15. November ertönte die Brandglocke; es war Feuer ausgebrochen im Hause des Gärtners Theodor Varenau in Emsbüren. Trotzdem die Feuerwehr sofort eingriff, konnte das Haus nicht mehr gerettet werden. Es gelang aber, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken und die Nachbarhäuser zu schützen.


1930: Am 10. August stand die Scheune des Mühlenbesitzers Rothkötter in Leschede in Flammen. Auch hier wurde das Wohnhaus vor Feuerschaden bewahrt. Am 10. April brannte die Holzschuhwerkstatt Sandschulte in Mehringen. Eine Ausdehnung des Feuers konnte hier verhütet werden.


1932: Am Karfreitag, dem 25. März, musste die Feuerwehr beim Brande des Heuerhauses Imming in Bernte in Tätigkeit treten.


1934: Am 16. Juli brannte das Wohnhaus des Holzschuhmachers Sandschulte in Mehringen.


1935: Am 5. Oktober war ein Feuer ausgebrochen in der Scheune des Bäckermeisters Anton Fröhlich, Emsbüren. Auch hier konnten die Nachbarhäuser vor Brandschäden geschützt werden. Am 8. Dezember brannte das Heuerhaus Schulte in Ahlde.


1936: In den Morgenstunden des 18. August brannte die Werkstatt des Tischlermeisters Bernhard Tönnis in Emsbüren. Nur dem raschen Eintreffen und schnellen Einsatz der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass angebaute und umliegende Gebäude sowie ein Teil der Werkstatt gerettet wurden.


1937 brannte das Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Landwirtes Fühner in Ahlde.


1938: Am 9. Mai entstand in Elbergen ein Waldbrand. Am 7. August schlug ein Blitz in das Wohnhaus des Landwirtes Teußing in Berge, ein. Die Wehr war schnell zur Stelle und konnte das Feuer bald auf seinen Herd beschränken. Am 18. August ertönte wieder die Brandglocke. Diesmal hatte ein Blitz die Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Bauern Hülsmeyer in Mehringen in Brand gesetzt.


1939 wurde die Wehr zur Brandbekämpfung eines Waldbrandes nach Elbergen gerufen.


1940: Am 20. Mai wurde die Feuerwehr bei einem größeren Brand auf der Erdölraffinerie in Salzbergen zur Hilfe gerufen. Alarm wurde mit einem Horn geblasen, die die Kirche verschlossen war und die Brandglocke nicht geläutet werden konnte. Am 24. Mai konnte ein Zimmerbrand im Hause Sievering, Emsbüren, bald gelöscht werden. Am 16. Juli brannte eine Korndierne in Elbergen.


1941: Am 3. März auf dem Bahnhof in Elbergen war ein Waggon Torf in Brand geraten. Für die erfolgreiche Bekämpfung des Feuers zahlte die Reichsbahn eine Prämie von 45 RM an die Feuerwehr.


1944 wurde die Wehr zweimal zum Flugplatz Plantlünne gerufen, da dieser unter Wasser stand und abgepumpt werden musste. Das Wohnhaus der Familie Hövels bei der Ziegelei brannte nieder.


1945: Im März entstand nach einer Explosion eines Munitionslager vor der Wirtschaft Barkeling in Emsbüren ein Großbrand. Es brannten die Häuser Barkeling, Fröhlich und Hinrichs. Der Einsatz wurde durch immer wieder explodierende Munition sehr erschwert, aber unter Aufbietung aller vorhandenen Kräfte und besonders durch mutigen Einsatz der Jugendgruppe konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindert werrden.


1948: Am 24. April entstand ein Waldbrand in Neumehringen. Am 15. September brannte eine Scheune des Mühlenbesitzers H. Rothkötter in Leschede. Es war ein gefährlicher Brand, weil angrenzende und umliegende Gebäude in Gefahr waren. es gelang aber doch, alle Gebäude zu retten.


1950: Am 10. März brannte das Wohn- und Wirtschafsgebäude des Landwirts Klümper in Ahlde.


1951: Am 14. August entstand im Wohnhaus der Witwe Ritz ein Dachstuhlbrand. Der im geschlossenen Ortsteil von Emsbüren entstandene Brand konnte aber Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr gelöscht werden, bevor größerer Schaden entstand. Am 9. Dezember schlug ein Blitz in die Scheune des Landwirts Schülting in Bernte ein und setzte diese in Brand.


1953: Am 3. September brannte ein Stall des Bahnschaffners Kock in Leschede. Am 15. September wurde die Feuerwehr in Wesel zu Hilfe gerufen. Es brannte das Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Bauern Kruse. Mit den Wehren von Bramsche und Plantlünne konnte das Feuer dann auf seinen Herd beschränkt werden.


1954: Die Feuerwehr wurde bei drei Wald- und Heidebränden in Leschede, Ahlder Feld und Engdener Wüste eingesetzt.


1955: Am 12. Februar löschte die Feuerwehr einen Brand in der Scheune des Wirtes "Zur Dille" in Listrup. Schon drei Tage später, am 05. Februar brannte wieder eine Scheune in Mehringen beim Bauern Robel. Am 15. April wurde die Wehr nach Ahlde gerufen, dort brannte die Scheune des Landwirts Bertling. Es gelang hier, das Wohnhaus vor Brandschäden zu bewahren. In den Morgenstunden des 26. Julis ertönte wiederum die Brandsirene. Das gesamte Wirtschaftsgebäude des Bauern van Werde in Mehringen stand in Flammen. Es konnte nicht verhindert werden, dass das Dach vernichtet wurde, aber das Erdgeschoss blieb unbeschädigt.


1956: Infolge des tockenen Sommers entstanden 10 Wald- und Heidebrände, bei denen die Feuerwehrmänner erfolgreich eingesetzt wurden. Am 24. September entzündete ein Blitz das Wirtschaftsgebäude des Landwirts Hoppe, Lescheder Feld.


1957: Am 18. Oktober stellte die Feuerwehr Emsbüren ihre Schnelligkeit bei einem Scheunenbrand beim Wirt Kley, Hesselter Schleuse, unter Beweis. Bei gleichzeitiger Alarmierung zweier weiteren Wehren war das Feuer gelöscht, als die anderen Wehren eintrafen.


1959: Am 20. Januar gegen 18.00 Uhr brannte das Wirtschafsgebäude des Bauern Rothkötter in Helschen. Große Erntemengen lagerten auf dem Boden. Die Feuerwehr konnte hier erstmalig das Tanklöschfahrzeug (TLF 16), welches im November 1957 angeschafft wurde, zum Einsatz bringen, das schon nach wenigen Minuten an der Brandstelle war. Es gelang der Wehr den Wohnteil des Geäbudes zu retten und das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Ein Ablöschen des Feuers war bei den großen Erntevorräten und bei dem herrschenden Sturm (ca. Windstärke 7) nicht am gleichen Abend möglich, so dass 10 Feuerwehrmänner mit dem Nachbarn die Brandwach übernehmen mussten. Am anderen Tag gegen 10.00 Uhr war der Brand endgültig abgelöscht. Ein außergewöhnlich trockener Sommer führte zu mehreren Wald- und Heidebränden: 16 Mal wurde die Feuerwehr Emsbüren zur Hilfe gerufen und erfolgreich eingesetzt. Hier hat sich das TLF in hervorrangender Weise bewährt.  Am 07. Juli brannte morgens das Wohnhaus des Schrankenwärters Wintering bei der Ziegelei.


1960: 5 Mal innerhalb einer Woche wurde die Feuerwehr bei kleineren Wald- und Heidebränden eingesetzt.


1961: Ein kleinerer Brand am Krankenhaus in Emsbüren wurde gelöscht.


1962: Am 11. Januar richtete ein Brand in der Räucherkammer von Hinterding nur geringen Schaden an.


1963: Am 25. Juli brannte das Wirtschaftsgebäude des Bauern Immings in Bernte. Mit Hilfe der Feuerwehr Lingen konnte in einem 12 stündigen Einsatz, von morgens 9.00 Uhr bis abends 21.00 Uhr das südliche Nebengebäude sowie das Wohnhaus vor den Flammen gerettet werden. Bei den Aufräumarbeiten stand die Bundeswehr aus Lingen der Feuerwehr zur Seite. Am 20. November konnte die Feuerwehr den Brandschaden im Stallgebäude des Wilhelm Brelohs gering halten und dadurch einen gewaltigen Wertsichern.


1964: Am 4. Juli brannte es bei dem Bauern Haking in Wesel. Innerhalb von 9 Minuten nach dem Alarm war die Feuerwehr zur Stelle. In der Zeit von 15.15 Uhr bis 18.30 Uhr waren 15 Mann im Einsatz. Am 11. Oktober brannte eine Scheune bei Homeyer in Ahlde.


1965: Bei Schulten-Möller brannte eine Scheune. Ausgelöst wurde der Brand durch Schweißarbeiten. Brand im Nebengebäude der Kreissparkasse (alte Rektoratsschule). Obwohl der Brand nachts um 2.30 Uhr ausbrach, war die Feuerwehr innerhalb von nur 4 Minuten zur Stelle.


1966: In diesem Jahr wurden nur drei kleinere Einsätze des TLF 16 an der Bundesbahnstrecke gefahren.


1967: Am 5. Mai verursachten spielende Schulkinder einen Heidebrand in Elbergen, der Schaden blieb gering. Am 28. und 29. Mai sind die Brunnen am Wasserwerk ausgefallen. Die Feuerwehr pumpt am Brunnen der Firma van Lengerich Wasser in die Netzleitung.


1968: Ein großer Waldbrand in Mehringen an der erforderte am 10. August von den Feuerwehrmännern einen 2-tägigen Einsatz.


1969 fielen keine Einsätze an.


1970: Am 30. April brennt es durch Blitzeinschläge gleichzeitig an zwei Stellen. Bei Bernd Osthues in Bernte und bei Schröer. Durch Mithilfe der Feuerwehren Lingen und Salzbergen gelingt es, die Nebengebäude zu retten.


1971: Am 23. September richtet ein Scheunenbrand bei Eilermann in Berge nur einen geringen Schaden an.


1972: Ein Blitzschlag vernichtet bei Bösker in Elbergen eine Scheune, in der Getreide und landwirtschaftliche Maschinen untergebracht waren. Der Schaden belief sich auf 100.000,00 DM. 14 Mann waren je 2,5 Stunden im Einsatz. Unterstützt wurden sie von der Feuerwehr Lingen.


1973: Der gerade fertig gestellte Nebaubau des Gasthofes Benno Evering brennt während der Nacht vom 12. Juli. Die Feuerwehr Emsbüren ist mit 29 Mann jeweils 3 Stunden im Einsatz. Schadenshöhe 100.000,00 DM. Am 28. August brannte ein Schuppen bei Möschter in Ahlde. Die Feuerwehr Schüttorf war mit im Einsatz.


1974: Am 19. April wird ein Waldbrand in Moorlage am Kanal mit der Feuerwehr Lingen und der Feuerwehr Venhaus gelöscht. am 22. Mai kommt es zu einem Großbrand auf dem Bauernhof Tebbel. Der Schaden beläuft sich auf 300.000,00 DM. 31 Mann sind insgesamt 197 Stunden im Einsatz. Unterstützt  wurden sie durch 2 Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr Lingen.


1975: 27. Februar brennen Pferdestall und Reithalle bei Tebbel. 32 Mann waren jeweils 3 Stunden im Einsatz. Am 15. August kommt es zu einem Scheunenbrand bei Jünemann in Emsbüren. Hier sind 18 Kameraden jeweils 2 Stunden im Einsatz. Am 02. Dezember wurde die Feuerwehr zu einem Brand bei der Tischlerei Tönnis gerufen. Die Feuerwehr Salzbergen unterstützte die Emsbürener Wehr.


1976: Ein Waldbrand am 01. Mai 9 in Elbergen erforderte den Einsatz der Feuerwehren Emsbüren, Lohne und Lingen. Vom 4. Juli bis 10. Juli hält ein Großbrand im Elbergener Moor neben der Feuerwehr Emsbüren auch zahlreiche Nachbarwehren sowie DRK, THW und Bundeswehr in Atem. Hier gibt es mehr zu diesem Einsatz.


1977: Waldbrand bei Schulte van Werde in Listrup. 29. Dezember Zimmerbrand bei Spieker in Elbergen.


1978: Am 28. März kam es zu einem Scheunenbrand bei K. Wintering in Ahlde. Auf dem Bauernhof Wintels in Ahlde brannte am 2. Juni das Wirtschaftsgebäude ab. Das wahrscheinlich durch Blitzeinschlag ausgelöste Feuer richtete einen Schaden von 250.000,00 DM an. Über 50 Feuerwehrmänner aus Emsbüren und Salzbergen waren im Einsatz.


1979: Am 9. November kam es zu einem Scheunenbrand bei Schnelling in Gleesen.


1980: Am 26. Mai brannte auf dem Bauernhof Seybering in Listrup ein Schweinestall ab. Viele Tiere konnten gerettet werden. der Schaden belief sich auf 40.000,00 DM. Am 27. Mai brannte das noch im Rohbau befindliche Wohnhaus H Tieke in Leschede. Das Reetdach war noch nicht imprägniert und bot dem Feuer reichlich Nahrung.


1981: Brand des Wohn- und Wirtschaftsgebäudes H. Kamphues in Helschen. Der Schaden wurde mit 150.000,00 DM angegeben. Am 3. August brannte das Wohnhaus "Sils" in Emsbüren. Der Brandschaden belief sich auf ca. 50.000,00 DM.


1982: Am 30. Juli wurden wir zu einem Großbrand auf dem Bauernhof B. Pöling in Leschede gerufen. 79 Feuerwehrmänner ais Emsbüren, Salzbergen und Lingen waren mit 15 Löschfahrzeugen im Einsatz und konnten das Wohngebäude vor den Flammen retten. Ein Wald- und Heidebrand auf dem Gelände Nordhorn-Range am 12. August konnte von Feuerwehren aus Nordhorn, Brandlecht, Lohne und Emsbüren in einem 5-stündigen Einsatz gelöscht werden.


1983: Am 20. April brannte eine Scheune des Bauern Frerik in Elbergen. 21 Feuerwehrmänner waren von 16.00 bis 19.00 Uhr im Einsatz. Am 17. Mai brannt ein holländischer Strohwagen auf der Ahlder Straße. Der Schaden belief sich auf 50.000,00 DM.


1984: Ein Brand am 31. Juli im Gästehaus Meyer-Arning an der Ems konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. In der Nacht vom 28. auf den 29. August brannte die Mühle F. Rothkötter in Leschede. Unter Einsatz der Emsbürener, der Lingener und der Salzbergener Feuerwehr konnte das angrenzende Sägewerk vor dem Feuer gerettet werden. Eine geheim vorbereitete Alarmübung bei der Ruhrgas am 13. November in Berge wurde von 35 Mann in einem zweistündigen Einsatz absolviert.


1985: Ein Brand am 13. März bei Flödder in Ahlde wurde von 21 Mann in einem 5 stündigen Einsatz gelöscht. Am 1. Juli brannte eine Scheune von B. Kuipers ab und zerstörte neben landwirtschaftliche Geräten auch die dort vom Geflügelzuchtverein gelagerten Ausstellungskäfige. Am 14. Oktober brannte beim Bauern Lobbel in Berge eine Scheune ab. 30 Mann waren knapp 3,5 Stunden im Einsatz.


1986: Am 02. August wurde durch einen Brand das Wirtschaftsgebäude des Landwirts G. Querdel weitgehend vernichtet. Das Feuer brach am frühen Abend auf dem Dachboden, das unten als Schweinestall genutzt wurde, aus. In dem gelagerten Stroh breitete sich das Feuer derart schnell aus, dass trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehren aus Emsbüren, Bramsche und Lingen hoher Gebäudeschaden entstand. Es gelang jedoch, die Tiere rechtzeitig aus dem brennenden Gebäude zu befreien. Der geschätzt Schachschaden belief sich auf etwa 400.000,00 DM.


1987: Ein technischer Defekt wurde als Ursache eines Wohnungsbrandes an der Josef-Krämer-Straße vermutet. Am 12.04. gegen 05.15 Uhr wurde der 74-jährige Bewohner durch starke Rauchentwicklung geweckt und konnte sich selber in Sicherheit bringen. Er musste jedoch verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehr Emsbüren, die schon nach wenigen Minuten nach der Alarmierung mit 5 Fahrzeugen und 30 Mann an der Brandstelle eintraf, konnte größeren Schaden verhindern. Lediglich das Wohnzimmer brannte aus und der Dachstuhl wurde leicht in Mitleidenschaft gezogen. Zu einem Waldbrand im Entstehungsstadium wurde die Freiwillige Feuerwehr Emsbüren am Mittwoch, den 29.04.1987 gegen 1.40 Uhr gerufen. Der Brandherd befand sich am Rand eines großen zusammenhängenden Waldgebietes im Ortsteil Listrup. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Noch während der Löscharbeiten alarmierte die Polizei die Emsbürener Wehr zu einem weiteren Einsatz in Listrup. Nur etwa 2 Kilometer weiter brannte eine Feldscheune. Hier gab es nichts mehr zu retten. Ein Gummiwagen, eine Erntemaschine sowie etliche Ballen Heu und Stroh wurden vernichtet.


1988: Der Brand eines Stallgebäudes in Listrup forderte den Einsatz von 50 Feuerwehrmännern aus Emsbüren und Salzbergen am 24. Juni. Gegen 2.30 Uhr wurde der Brand von einem Taxifahrer gemeldet. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehrmänner erfasste der Brand auch einen Teil des Wohngebäudes. Das ca. 40x15m große Stallgebäude brannte vollständig aus. Etwa 30 Kühe und Kälber konnten aus dem brennenden Gebäude in Sicherheit gebracht werden. 15 Kühe kamen in den Flammen um. Der Schaden belief sich auf ca. 500.000,00 DM.


1989: Am 21. Juni brach um 23.45 Uhr ein Brand in der Gaststätte "Et Moeppken" aus. Auf Grund des schnellen Eingreifens der Feuerwehr, die mit 5 Fahrzeugen und 35 Mann vor Ort wa, konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Der Brandschaden belief sich auf ca. 100.000,00 DM. Nach Angaben der Kripo Lingen ist der Brand auf vorsätzliche Brandstiftung zurückzuführen. Auf etwa 1 Millionen DM wurde der Schaden geschätzt, der morgens am 02.12. bei einem Großbrand im Betonsteinwerk Kleihues KG entstand. Vermutlich hatten sich Waschbenzin und Altöl bei Flexarbeiten in der Schlosserei entzündet. Die Feuerwehr Emsbüren war mit 5 Fahrzeugen und 24 Mann über sechs Stunden im Einsatz. Der Schlossereitrakt brannte bis auf die Grundmauern nieder. Ein Übergreifen auf die angrenzenden Hallen konnte verhindert werden.


1990: Als ein Trecker mit zwei beladenen Anhängern am Dienstagmorgen gegen 11.00 Uhr die Bahnhofstraße in Leschede passierte, geriet das Stroh des zweiten Anhängers plötzlich aus unbekannten Grund in Brand. Dank des schnelle Eingreifens der Emsbürener Feuerwehr konnte das Feuer schnell gelöscht und der Anhänger weitestgehend gerret werden. Als ausgesprochen schwierig erwiesen sich die Löscharbeiten des, vermutlch bei Schweißarbeiten in Brand geratenen Daches des neuen K+K-Marktes in Emsbüren. Am 08.05. wurde die Emsbürener Feuerwehr nachmittags zu dem Brand alarmiert. Es stellte sich heraus, dass die Dachisolierung brannte. Die Dacheindeckung aus Eternitplatten und die unterseitige Verkleidung aus Leichtmetallplatten machten es unmöglich das Feuer zu bekämpfen. Somit mussten zunächst die Eternitplatten von der Feuerwehr abgenommen werden, um das sich rasch ausbreitende Feuer unter Kontrolle zu bringen. Im August kommt es zu einem besonderen Einsatz der Feuerwehr Emsbüren. Ein Fischsterben in der Ems, ursächlich durch Sauerstoffmangel im Wasser, veranlasst die emsländische Kreisverwaltung Sicherheitsmaßnahmen anzordnen. Die Feuerwehr Emsbüren sorgt am Listruper Wehr mit Wasserfontainen, dass das Gewässer mit zusäzlichem Sauerstoff angereichert wird. In Flammen stand am Montag gegen 14.45 Uhr der Dachstuhl eines neuen Zweifamilienhauses am Ackerweg in Emsbüren. Vermutlich durch Dachdeckerarbeiten entstand der Brand am Neubau, der in den nächsten Wochen erstmals bezogen werden sollte. Die Feuerwehr Emsbüren konnte ein Übergreifen auf die durch eine Brandmauer getrennte zweite Wohnung verhindern. Der entstandene Schaden wird auf etwa 80.000,00 DM geschätzt.


1991: Ein Brand in einem Schweinemaststall wurde am 26. März schnell gelöscht, sodass ca. 200 Ferkel und Sauen gerettet wurden. Jedoch ein Schwein wurde bei diesem Brand, der durch eine Rotlichtlampe ausgelöst wurde, getötet.


1992: In den Elbergener Staatsforsten kam es am 29.07. zu einem Brand eines Kornfeldes. 18 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Emsbüren waren da. 4 Stunden im Einsatz. Unterstützung erhielten sie von der Depot-Feuerwehr der Bundeswehr.


1993: Zu einem Brand eines Hühnerstalles bei Daling in Leschede wurden wir am 05.04. gerufen. 34 Mann waren im Einsatz.


1994: In diesem Jahr kam es lediglich zu einem PKW-Brand, einem Zimmerbrand, einen Containerbrand und der Brand eines Strohwagens auf der Kreisstraße in Ahlde.


1995: Bei einer Explosion im Partykeller eines Wohnhauses am 26. Juni um 6.00 Uhr morgens wurden 4 junge Männer zum Teil schwer verletzt. Der Brand konnte schnell von den 25 Feuerwehrleuten aus Emsbüren gelöscht werden.


1996: wurde die FF Emsbüren zu zahlreichen Waldbränden gerufen. Im April unterstützte die FF Emsbüren die Lingener Wehren beim Großbrand des Chemiewerks Hagedorn in Schepsdorf. In der Nacht zum 06.10.  meldete ein Taxifahrer gegen 02.15 Uhr einen Strohhaufenbrand in Ahlde. Ca. 120 Großballen Stroh verbrannten. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis 9.45 Uhr hin. Insgesamt leisteten 18 Kameraden hier 124 Einsatzstunden.


1997: Zu einem Brand eines Schweinemaststalles bei der Familie Bünker in Ahlde wurden wir am 06.04. gegen 11.30 Uhr gerufen. Die 30 eingesetzten Feuerwehrkameraden hatten das Feuer bereits eine halbe Stunde nach Alarmierung unter Kontrolle, konnten aber nicht verhindern, dass ca. 70 Schweine verendeten. Gegen 12.30 Uhr war das Feuer gelöscht. Am 17.08. wurde gegen 15.00 Uhr ein Scheunenbrand auf dem ehemaligen Hof Seyberink gemeldet. Hier brannten ein kleines Stück eines Getreidefeldes und ein Wochenendhaus mit angrenzender Scheune. Unter Einsatz von 7 C-Rohren und einem B-Rohr konnte das Wochenendhaus teilweise gehalten werden. Die Scheune, in der Stroh und Heu lagerten, konnte nicht gerettet werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden hin.


1998: In der Zeit vom 01.11. bis 02.11. waren 19 Kameraden der Feuerwehr Emsbüren mit der Kreisbereitschaft Emsland-Süd in Meppen-Bokeloh eingesetzt, um das Hochwasser an der Hase zu bekämpfen. Zur nachbarschaftlichen Löschhilfe wurden wir am 26.11. nach Lünne gerufen. Im Feriengebiet "Wintermannshof" brannte ein Wochenendhaus. 17 Kameraden der Feuerwehr Emsbüren waren hier bis zu 7 Stunden im Einsatz.


1999: In diesem Jahr kam es zu keine größeren Brände. Neben PKW-, Container-, Böschungs-, und Schornsteinbrände ist der Brand einer Scheune mit angrenzender Jagdhütte in Listrup vom 18.06. nennenswert.


2000: Großer Schaden entstand am Gebäude und Inventar bei einem Wohnungsbrand am 02. August in der Sophienstrßae. Ein Nachbar hatte den im Obergeschoss austretenden Qualm entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Seitens der Nachbarn wurde die Vermutung geäußert, dass sich eine ältere Bewohnerin noch in der Wohnung befände, während sich die übrigen Familienmitglieder im Urlaub befänden. Die Vermutung bestätigte sich nach intensiver Suche in den total ausgebrannten Räumen allerdings nicht. Die Feuerwehr Emsbüren war zeitweise mit 30 Mann im Einsatz. Die Lösch- und Nachlöscharbeiten dauerten 6 Stunden an.


2002: Am 20.06. schlug gegen 8.00 Uhr ein Blitz in einem Wohnhaus in der Weidenstraße ein. Das Dachgeschos stand im Nu in Flammen und brannte bereits lichterloh als die Feuerwehr Emsbüren mit 6 Fahrzeugen und 32 Feuerwehrleuten an der Einsatzstelle eintraf. Die Bewohner konnten sich selber in Sicherheit bringen, vorsorglich wurde jedoch die Drehleiter aus Lingen und zusätzliche Atemschutzgeräteträger aus Lingen und Salzbergen angefordert. Am 24.08. rückten mit der Kreisbereitschaft Emsland Süd 15 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Emsbüren in Richtung Elbe aus, um im Amt Neuhaus einen Beitrag zur Sicherung des vom Durchbruch bedrohten Deiches zu leisten. In den 12-Stunden Nachschichten wurden immer wieder durchgeweichte Stellen im Deich geortet und mit Sandsäcken abgedichtet. Am 26.08. wurde die Bereitschaft von der Kreisbereitschaft Emsland Nord abgelöst. Am 23.10. wurde die Feuerwehr Emsbüren zur nachbarschaftlichen Löschhilfe von den Kameraden aus Salzbergen angefordert. In Bexten stand eine 100 Meter lange und 20 Meter breite Scheune in Flammen. Ein technischer Defekt an eine Mais-Trocknungsanlage war vermutlich der Grund für diesen Brand, bei dem ca. 150 Schweine in einem Teil der Scheune verendeten. Die Feuerwehr musste sich darauf beschränken, den Brandherd einzugrenzen und angebaute und nebenliegende Gebäude zu schützen. Großes Glück hatten am 16.12. zwei Bewohner eines Einfamilienhauses in der Querstraße. Die Mieterin nahm kurz nach vier Uhr Brandgeruch und entsprechende Geräusche wahr. Sie weckte den im Erdgeschoss wohnenden Hauseigentümer. Beide konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Gebäude in Wohnzimmer, Flur und Küche bereits lichterloh. Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin, da immer wieder Glutnester in der Wohnungseinrichtung aufflackerten. 


2003: Am Sonntag, den 05.01. konnten die Emsbürener Wehrmänner auf ihre Erfahrungen beim Elbehochwasser zurückgreifen. Ein Wohnhaus an der Emsstraße galt vor den Wassermassen der Ems zu schützen. Noch während des Einsatzes stieg der Wasserstand sichtbar um einige Zentimeter an. Dank der Schutzmaßnahmen durch die Sandsäcke wurde das Wohnhaus von den Wassermassen nicht erreicht. Zirka 10 Jungbullen und Kälber verbrannten am 17.04. bei einem Scheunenbrand auf einem Bauernhof in Listrup. Aus dem direkt angrenzenden Schweinestall konnte ein Großteil der Tiere gerettet werden. Durch den massiven Löscheinsatz der Feuerwehren aus Emsbüren und Salzbergen, die mit 61 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen vor Ort waren, konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert werden. Am 21.09. brannte ein ehemaliges Bordell und ein Nebengebäude in Salzbergen an der Feldstraße. Die Einsatzleitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Salzbergen und Emsbüren, die mit 51 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen anrückten. Totalschaden entstand am 07.10. gegen 23.15 Uhr durch einen Brand in der Maschinenhalle eines Lohnunternehmers in Ahlde an einem Maishäcksler. Den 35 Feuerwehrleuten gelang es, ein Übergreifen auf einen weiteren, in der Maschinenhalle stehenden Häcksler und auf das Gebäude weitesgehend zu verhindern.


2004: Mit der Meldung "Wasser im Keller" alarmierte die Einsatzleitstelle in Meppen die Feuerwehr Emsbüren zur Hermann-Gmeiner-Schule in Emsbüren. Durch einen Wasserrohrbruch waren mehrere Kubikmeter Wasser in den Kriechkeller der Schule gelaufen. Drei Tage waren bis zu 18 Kameraden tagsüber damit beschäftigt, den Keller mittels Tauchpumpen von den Wassermassen zu befreien. Pumpen, Schläuche und Beleuchtung mussten durch mehrere ca. 50 x 50 cm große Öffnungen in den nur ca. 1 Meter hohen Kriechkeller befördert werden. Zu einem Großbrand der Firma Glunz in Meppen wurde eine Löschgruppe mit Atemschutzgeräteträgern angefordert. Neun Kameraden waren dort 6 Stunden im Einsatz und unterstützten das Großaufgebot der Rettungskräfte aus dem Meppener Raum. 


2005 Im Januar verlor eine mit 1.200 Tonnen Dieselöl beladenes Tankmotorschiff während der Fahrt auf dem Dortmund-Ems-Kanal eine geringe Menge seiner Ladung. Von der Freiwilligen Feuerwehr wurde, mit Unterstützung der Werkfeuerwehr der Erdölraffinerie Holthausen, eine Ölsperre um das Schiff aufgebaut. Das Spezialvlies sog das ausgelaufende Öl auf und wurde mehrfach täglich kontrolliert und erneuert. Rund 800.000 Euro Sachschaden entstanden am 13.02. bei einem Großbrand einer Lagerhalle im Industriegebiet. Das in der Halle gelagerte Material aus Holz, Kunststoff und Farben bot dem Feuer immer wieder neue Nahrung. Den ganzen Tag waren die Wehrmänner damit beschäftigt, das brennende Material aus der völlig ausgebrannten Halle zu löschen. Im Einsatz waren 123 Einsatzkräfte der Wehren aus Emsbüren, Salzbergen, Bramsche und Lünne. In der Nacht zum Sonntag, den 13.11. wurde die Feuerwehr Emsbüren innerhalb 5 Minuten gleich zweimal alarmiert. Um 3.00 Uhr erfolgte Sirenenalarm wegen eines Wohnhausbrandes im Nelkenweg. 5 Minuten später brannte ein Papiercontainer an der Liudger-Realschule. Zum Brand am Nelkenweg rückten die Wehrmänner mit allen Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften aus. Direkt neben dem Wohnhaus brannte das dort gelagerte Stroh lichterloh. Das Feuer,  das schon einen Teil des Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen hatte, war schnell unter Kontrolle gebracht. Die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch bis acht Uhr morgens hin. Da alle Emsbürener Einsatzkräfte am Nelkenweg gebunden waren, wurde die Feuerwehr Salzbergen alarmiert, um im Rahmen der Nachbarschaftshilfe das Feuer im Container an der Realschule zu löschen.


 2006: Wie bereits im Jahr 2002 wurden die drei Kreisbereitschaften der emsländischen Feuerwehren zur Bekämpfung des Elbehochwassers angefordert. Etwa 60.000 Säcke mit Sand wurden dort von den "Emsländern" verbaut. Auch aus Emsbüren waren wieder Kameraden mit dem ELW und dem LF 16-TS. Am 02.05. brannte gegen 22.00 Uhr ein Bungalow am Kunkenmühlenweg. Die Löscharbeiten gestalteten sich als sehr schwierig, da ein Innenangriff ohne Gefährdung der Einsatzkräfte nicht möglich war. So musste man sich zunächst darauf beschränken, das Feuer durch Fenster und Türen zu bekämpfen. Trotz des massiven Löscheinsatzes konnte nicht verhindert werden, dass das Gebäude total ausbrannte. Aufgrund des beherzten Eingreifens der Feuerwehren aus Emsbüren und Salzbergen konnte ein Waldbrand in Bernte auf eine Fläche von 5 Hektar eingegrenzt werden. Wegen der unmittelbaren Nähe der Bahnlinie Emden-Münster wurde der Bahnbetrieb von 15.45 Uhr bis 17.30 Uhr eingestellt. Als große Hilfe erwies sich die Bereitschaft einiger Landwirte, Wasser mit ihren Güllefässern anzuliefern. Beieinem Brand einer 20 x 17 Meter großen Lagerhalle für Heu und Stroh auf einem Reiterhof in Salzbergen-Holsterfeld wurde die Feuerwehr Emsbüren zur nachbarschaftlichen Löschhhilfe angefordert. Die Löscharbeiten dauerten über 10 Stunden. 


2007: Vom 18.01. bis zum 21.01. bewältigten die Emsbürener Wehrmänner insgesamt 101 Einsätze mit 787 Einsatzstunde, nachdem der Sturm "Kyrill" zahlreiche Bäume zum Umstürzen brachte. Am 20.07. brannten gegen 23.00 Uhr ca. 600 Strohballen auf einem Bauernhof in Ahlde. Die Strohballen wurden kontrolliert abbrennen gelassen. Ein unmittelbar in der Nähe stehender Funkturm wurde geschützt und gekühlt sowie ein Funkenflug in Richtung der Autobahn verhindert. Die Polizei ging hier von Brandstiftung aus.

Großbrandbrand bei der RWE-Gas-Station in Berge (Bericht der Lingener Tagespost):
"So langsam realisiere ich erst, welch großes Glück ich gestern bei der Explosion auf dem Gelände der RWE-Gasdruckregel- und Messtation in Emsbüren hatte", blickt Maria Silies am Samstag mit Schrecken an das Inferno em Emsbürener Ortsteil Berge vom Freitagnachmittag zurück. Knapp 30 Meiter war Maria Silies von der Unglücksstelle entfernt und damit beschäftigt, die zwei Reitponys ihrer Kinder zu versorgen und den Stall auszumisten. "Es gab unglaublichen Knall und sogleich entwickelte sich eine Staubwolke über mir, die sich dann entzündete", erinnert sich die Augenzeugin des Unfalls. Die beiden Pferde gerieten in Panik und rannten kopflos an ihr vorbei. Erst dann habe sie erkannt, dass auch sie in größerer Gefahr schwebe. "Ich bin um mein Leben zur Strootstraße gerannt", schildert Frau Silies. Von dort habe sie versucht, über ihr Handy die Feuerwehr zu alarmieren. Aber das Tosen des mit rund 40 bar ausströmenden Gases machte eine Verständigung mit der Einsatzleitstelle unmöglich. Das in der Nähe abgestellte Auto wurde total beschädigt, denn alle Kunststoffteile sind geschmolzen. Große Sorge habe den beiden Ponys gegolten, die schließlich von Polizeioberkommissar Georg Dirks gemeinsam mit einigen Feuerwehrleuten aus der an das RWE-Areal angrenzende Koppel befreit wurden. "Erst jetzt ist uns bewusst geworden, dass die Rettungskräfte ihre Gesundheit und vielleicht auch ihr Leben für unsere Pferde aufs Spiel gesetzt haben", danken Maria und Manfred Silies auch im Namen ihrer Kinder für den Einsatz der Rettungskräfte. Die Pferde wurden tierärztlich untersucht. Es waren nur leichte Brandschäden zu sehen. Es müsse noch überprüft werden, ob durch die enorme Hitzeeinwirkung innere Verletzungen aufgetreten sind. "Für uns ist der Schaden zwar ärgerlich, aber letztlich sind wir alle gemeinsam sehr froh, dass keine Menschenleben in Mitleidenschaft gezogen worden sind", stellte Sebastian Ackermann, Pressesprecher der RWE-Energy, auf Nachfrage unserer Zeitung am Samstag fest. Es habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung bestanden. Die Ursache des Unglücksfalles sei noch nicht geklärt und werde in dieser Woche durch Experten untersucht. Auch könne derzeit die Schadenshöhe noch nicht beziffert werden. Insgesamt seien rund 200.000 Kubikmeter Erdgas "kontrolliert" verbrannt. Das entspreche dem Jahresdbedarf von rund 200 Einfamilienhäusern. Nach Auskunft von Ackermann gibt es keine Versorgungsprobleme. Die Region wird aus dem Speicher Epe mit Erdgas versorgt. Noch am späten Freitagabend hatte sich Prof. Dr. Klaus Homann, Geschäftsführer der Transportnetzgesellschaft Gas, persönlich in Emsbüren informiert.


2008: Bei einem Schleusengang befanden sich zwei große Schiffe im Schleusenbecken, auch ein drittes, 10,50 Meter langes Schiff, fuhr bei grüner Lichtzeichenanlage ein. Als das Wasser talwärts aus der Schleuse abgelassen wurde, bemerkte der Schiffsführer, dass sein Schiff vorne absackte, denn es hatte sich mit einem Motorschutzbügel, der um den Außenbordmotor angebracht war, auf den unteren Betonsockel des Schleusentores abgestützt und konnte demzufolge hinten nicht mit absinken. Ein sofort an den Schleusenwärter ausgelöstes Alarmsignal konnte Schlimmeres nicht verhindern., auch konnte der Schleusenvorgang nicht mehr angehalten werden. Das Schiff lief voll mit Wasser und sank bis zur Hälfte mit dem Vorderschiff. An Bord befanden sich fünf Männer, die sich mit nasser Kleidung in Sicherheit bringen konnten. Die Feuerwehr Emsbüren war mit 30 Wehrmännern und die DLRG mit 15 Hilfskräften Vorort. Mithilfe von zwei Autokränen wurde das sechs Tonnen schwere Stahlschiff vorsichtig angehoben, damit es unter der Wasserlast nicht weiter beschädigt wurde und das Wasser mit Tauchpumpen abgepumpt. Am 14.05. brannte auf der A 31 ein mit PVC.-Rohren beladener LKW-Anhänger lichterloh. Es stellte sich schnell heraus, dass das mitgeführte Wasser nicht ausreichte. So wurde gemeinsam mit der Feuerwehr Schüttorf eine Wasserversorgung von einem offenen Gewässer unterhalb der Autobahn aufgebaut. Aufgrund der Trockenheit entstand aus dem Fahrzeugbrand ein Böschungsbrand, der ebenfalls abgelöscht wurde.

Bericht der Lingener Tagespost über das Feuer in einer Emsbürener Fahrzeuglackierei
Entsetzt schaute gestern Thomas Fangmeyer, Zugführer in der Feuerwehr Emsbüren, auf das Einsatzfax: Feuer in seiner eigenen Fahrzeuglackierei am Tiggelwerkweg. Es brannte in den Bodenfiltern der Lkw-Lackieranlage. Das Feuer hatte sich bis in die Taschenfilter der Absauganlage ausgeweitet. Die Kräfte hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Das Betreten der Lackierei war nur unter EInsatz von schwerem Atemschutz möglich. Wergen der Rauchentwicklung wurde die Nachbarwehr Salzbergen alarmiert, um so den Atemschutzgeräteträgerpool zu erweitern. Zudem wurde die Wärmebildkamera aus Salzbergen eingesetzt, um mögliche Glutnester in der Absauganlage zu orten.


Aktuelle Einsatzberichte ab dem Jahre 2014 finden Sie im Bereich "Einsätze"